Pflegezukunft schreiben
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BAG JUNGE PFLEGE

BUNDESVERBAND

Unsere Projekte

 

HIER ZEIGEN WIR DIR einige laufende Projekte und Themen, mit denen wir uns aktuell befassen oder befasst haben. 

Die meisten sind Vorhaben aus einem Zwei-Jahres-Plan oder entstehen spontan aufgrund aktueller Ereignisse. 

Neben den geplanten Themen ist es selbstverständlich UNSERE AUFGABE auf aktuelle Ereignisse zu reagieren: dies können Entscheidungen in der Politik, Themen in den Medien oder auch ein Streik sein. 

 
 

Was ist DEIN Thema?

Schreib UNS was DICH bewegt!

 
 
 

Unsere Projekte

 
 

Projekt "Motivation für das Ehrenamt"

Junge Pflegende sind bereits in ihrer Ausbildung und dem Studium hochmotiviert, wenn es um Verbesserungen in ihrer Berufspraxis zum Wohle des Patienten geht. Um diese Impulse einzufangen und gemeinsam neue Ideen, Visionen und Projekte entwickeln zu können, hat sich die Junge Pflege zusammengesetzt und das Thema ehrenamtliches Engagement mit allen Vorzügen, Herausforderungen und Bedingungen detailliert untersucht. Mit Hilfe einer Expertin sind daraus Empfehlungen entstanden, die sowohl die Ziele als auch Ressourcen von pflegerisch Auszubildenden und Studierenden für ehrenamtliches Engagement offen legen und die Voraussetzungen klären. Hierdurch könnten die Bedürfnisse und Bedarfe im ehrenamtliches Engagement von Auszubildenden und Studierenden gefördert werden.

Projekt "Diese neue Junge Pflege Webseite"

Durch Anträge in der Delegierten Versammlung, unserer jungen Zielgruppe mehr Einfluss und Darstellungsmöglichkeiten zu geben entstanden mehrere Projekte. Neben der generellen Umgestaltung von Strukturen entwickelten WIR für EUCH diese moderne und junge Darstellung unserer Arbeitsgruppen und Projekte. 

Teilnahme und Bericht zum "Deutschen Pflegetag 2017"

Die Junge Pflege war auf dem 4. jährlich stattfindenden Deutschen Pflegetag noch nie so präsent wie in diesem Jahr. Der Junge Pflege Kongress der AG Junge Pflege Nordost bekam erstmals einen eigenen Slot im Programm des DPT. Mitglieder der AGs sowie BAG waren Teil der Standbetreuung oder standen als Ansprechpartner für die jungen Pflegenden zur Verfügung. In diversen politischen Diskussionen haben wir uns aktiv eingemischt und die Belange unserer jungen KollegInnen gegenüber der Politik gut vertreten! WIR stehen euch auch im nächsten Jahr im Rahmen des 5. Deutschen Pflegetags 2018 für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Wenn ihr Anregungen und Beträge zu dem Thema habt, könnt ihr uns diese gerne via Mail zukommen lassen. Einzelne Ansprechpartner findet ihr auf den Regional-AG-Unterseiten.

Die Reform der Pflegeausbildungen und Pflegeberufekammern waren bestimmende Themen des Kongresses und damit auch Zündstoff für anregende Diskussionen:

Max Zilezinski, als Sprecher der BAG Junge Pflege in Aktion auf dem Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin, im Gespräch mit MdB Elisabeth Scharfenberg (GRÜNE) und MdB Erwin Rüddel (CDU): „Es gibt keine Alternative zur Generalistik! Wir brauchen endlich eine Ausbildungsreform, die den Ansprüchen an unseren Beruf gerecht wird!“.

 

Projekt "Apprenticeship Modelle"

Wie gestaltet sich die Pflegeausbildung in anderen europäischen Ländern? Was sind Unterschiede zur deutschen Pflegeausbildung? 

Um euch einen Überblick zu verschaffen, stellen wir euch bestehende internationale Apprenticeship Modelle zusammen.

 Falls du Fragen oder Informationen dazu hast, schreib uns gerne.

Projekt "Jährliches Vernetzungstreffen der Junge Pflege im DBfK"

Vernetzungstreffen

Da uns das Vernetzungstreffen in allen AGs unglaublich wichtig ist gibt es hierzu eine eigene Seite. 

Ziel des Vernetzungstreffen ist es, Wissen über Aktionen,  Projekte und Strategien auszutauschen. Und vor allem natürlich Synergie-Effekte zu schaffen, sowie den Spaß und die Motivation zu nutzen. 

Rückblick: 2016 gabs das Vernetzungstreffen im sonnigen Stuttgart

Ausblick: 2017 wird das Vernetzungstreffen in Hannover sein

2016 im Garten des SW Geschäftsstelle
Infos über die Pflegekammer RLP
 
 
 
Gemeinsam unterwegs
2016 Stuttgart - Gruppenfoto am 2 Tag
 
 
 
 
 
 
international nurses day 2017
 
 
 

Veröffentlichungen

Hier findest du Stellungnahmen und Positionspapiere, die wir erarbeitet haben.

 
 

(09-2017) 10 Forderungen an die zukünftige Bundeskanzlerin / den zukünftigen Bundeskanzler

Die Junge Pflege im DBfK fordert hinsichtlich der anstehenden Wahlen folgende 10 Punkte von der zukünftigen Bundeskanzlerin / dem zukünftigen Bundeskanzler Deutschlands: 

1. Wir fordern Sie auf, eine Personalausstattung zu schaffen, die eine professionelle Pflege und eine qualitativ hochwertige Pflegeausbildung anhand eines evidenzbasierten Personalbemessungsinstrumentes in allen Settings ermöglicht.

 
 

2. Wir fordern Sie auf, zukunftsfähige generalisierte Ausbildungsstrukturen zu schaffen, die den steigenden Anforderungen im Beruf gerecht werden, um internationale Standards der Berufsausbildung in der Pflege nachzuvollziehen, um auf europäischer Ebene konkurrenzfähig zu sein. 

 
 

3. Wir fordern, dass die finanziellen Erlöse von pflegerischer Arbeit zweckgebunden und nachvollziehbar in die Pflege fließen. 

 
 

4. Wir fordern bis zum Jahr 2030 einen Ausbau der Professionalisierung der Pflege, dazu gehören der Ausbau von Studiengängen und auf Bundesebene eine finanzielle Unterstützung für Pflegeforschung, Stellenausbau und sinnhafte Konzepte des Qualifikationsmix in der Pflege sowie einen Ausbau von geeigneten Arbeitsstellen für Pflegefachpersonen mit verschiedenen akademischen Abschlüssen. Die Akademisierungsquote sollte 30% in jedem pflegerischen Setting betragen. Bis 2050 fordern wir eine Quote von 50%. 

 
 

5. Wir fordern die Freistellung von Praxisanleiter/innen, um die Qualität der praktischen Ausbildung zu verbessern und, dass Auszubildende nicht im Stellenplan verrechnet werden! 

6. Wir fordern, dass die Pflege mehr Selbstbestimmungsrecht zugesprochen bekommt, um pflegerische Vorbehaltsaufgaben und pflegeinterne Angelegenheiten zu entwickeln, zu artikulieren und zu prüfen. 

 
 

7. Wir fordern eine gesellschaftlich angemessene pflegerische Versorgung, die durch eine flächendeckende Einführung von Pflegeberufekammern gesichert wird. 

 
 

8. Wir fordern Sie auf, im Qualitätsausschuss und im Gemeinsamen Bundesausschuss für eine Stimmberechtigung der Berufsgruppe Pflege zu sorgen. 

 
 

9. Wir fordern, dass die Bundesregierung sich dafür einsetzt, Rahmenbedingungen zu schaffen, die jungen Pflegenden eine langfristige Perspektive bieten und die steigende Abwanderung aus dem Beruf mindern.

 
 

10. Wir fordern auf nationaler Ebene eine ‚Chief Government Nurse‘, die übergeordnet für die bundespolitischen Angelegenheiten der Pflegeberufe und Ihnen als Ansprechpartner/in zur Verfügung steht. 

 
 

Download des Positionspapier - 10 Forderungen 

Junge Pflege im DBfK 

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe | DBfK Bundesverband e.V. 

Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin 

Fon: 030 / 2191570 

Fax:030 / 21915777 

www.junge-pflege.de 

www.dbfk.de 

 

(06-2016) BAG Junge Pflege im Dialog mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

03.06.2016, Berlin. Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe hat das Positionspapier und die Positionierung pro Generalistik von der BAG Junge Pflege im DBfK e.V. erhalten.

In einer Antwort bedankte sich Gröhe für die klare Positionierung der direkt von einer Ausbildungsreform Betroffenen bei der BAG Junge Pflege. Innerhalb des DBfK zeigen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften Junge Pflege, dass Generalistik bereits gelebt wird: So arbeitet beispielsweise ein Mitglied der AG Junge Pflege Nordwest, examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger, momentan in Hannover im pädiatrischen Bereich als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger - und es funktioniert.

Brief
 

(10-2015) Artikel in DSDP: "Junge Pflege im DBfK: Hier beginnt Berufspolitik"

Die Zukunft der Pflege aktiv mitgestalten - das ist das Ziel der DBfK-Arbeitsgemeinschaft "Junge Pflege". Regional, auf der Bundesebene, in Europa, international - in verschiedenen Gruppierungen reden die Jungen Pflegenden mit und mischen sich ein. Nicht nur, wenn es um die Interessen der jungen Generation in den Pflegeberufen geht.

Wie man mitmachen und dass Berufspolitik Spaß machen kann, zeigt ein Artikel, der in der Ausgabe 10/2015 von 'Die Schwester Der Pfleger' erschienen ist:  "Junge Pflege im DBfK: Hier beginnt Berufspolitik"

Das Autorenteam: Nadine Rosenfeld, Stefan Schwark, Jens Dominik Roeder, Björn Kutzky und Christopher Kesting - alle Mitglieder der BAG Junge Pflege.


Artikel der BAG (Bild)
 

(10-2014) Positionspapier zur Ausbildungsreform der Pflegeberufe 2016

"Wir wenden uns mit diesem Positionspapier an Politik, Institutionen im Gesundheitswesen und Pflegeschulen, um sie zu einer verantwortungsvollen Umsetzung der Ausbildungsreform der Pflegeberufe zu ermutigen.

Den aktuellen Entwurf des Pflegeberufereformgesetzes (PflBRefG) in der Fassung vom 09.03.2016 und die Eckpunkte der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APrV) vom 02.03.2016 begrüßen wir ausdrücklich. Die Reform der Pflegeausbildung ist in den Augen der BAG Junge Pflege ein unverzichtbarer Schritt in der langfristigen Sicherstellung einer professionellen Pflege. Gleichzeitig sehen wir jedoch die Gefahren dieser Reform, wenn sie nicht mit ausreichend Fingerspitzengefühl umgesetzt wird. ..."

Erste Seite - Situation der Praxisanleitung (Vorschau)
 
 
 

(04-2017) Stellungnahme zum Vorschlag "Dialogprozess Pflege anstatt Pflegekammer” der Berliner Gesundheits- und Pflegesenatorin Dilek Kolat (SPD)

Stellungnahme

Auf dem 4. Deutschen Pflegetag 2017 hat sich die Berliner Gesundheits- und Pflegesenatorin, Dilek Kolat (SPD), in ihrer Rede für die Stärkung der professioellen Pflege eingesetzt. Dabei hat sie die Vorreiterrolle Berlins in der Gestaltung zukünftiger Entwicklungen und Strukturen im Pflegebereich betont. 

Da Frau Kolat der Errichtung einer Pflegekammer eher skeptisch gegenüber steht und lieber den Dialogprozess sucht, sich aber die BAG Junge Pflege für eine bundes- und landesweite Errichtung einer Pflegekammer ausspricht, hat die BAG Junge Pflege eine Stellungnahme dazu verfasst. Die Stellungnahme zum Vorschlag eines "Dialogprozess Pflege anstatt einer Pflegekammer” der Berliner Gesundheits- und Pflegesenatorin, legt den Fokus auf die Darstellung der Aufgaben und Funktionen einer Pflegekammer.

Zu den Aufgaben der Pflegekammer zählen:

  • Gewährleistung der Sicherheit pflegebedürftiger Menschen
  • Erlass einer Berufsordnung
  • Regelungen zum Berufsbild und -aufgaben und zu beruflichen Pflichten (z.B. Schweige- und Dokumentationspflicht)
  • Festlegung von Qualitätsstandards in der Berufsausübung

  • Empfehlungen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung

  • Regelungen über Aus-, Fort-, und Weiterbildung

  • Gutachtertätigkeiten (Einsatz von Gutachten und Sachverständigen)

  • Mitwirkung bei Gesetzgebungen

  • Beratung für Berufsangehörige bei juristischen, ethischen, fachlichen und berufspolitischen Fragen


    "Die Pflegekammer trägt zur Anerkennung der Pflegenden und Wertschätzung ihrer Arbeit bei. Professionelle Pflege umfasst neben Entscheidungsbefugnissen und einer Selbstverwaltung die Verbindlichkeit einer freien Berufsausübung auf der Basis einer Berufsordnung. Dabei ist die wichtigste Aufgabe und ein gesetzliches Mandat einer Pflegekammer die Formulierung und der Schutz einer verbindlichen Berufsordnung. Mit der Selbstverwaltung übernehmen Pflegefachpersonen die Verantwortung für ihre eigenen Belange. Eine Pflegekammer verhandelt keine Tarife und stellt keine Interessenvertretung einzelner Pflegefachpersonen im Kontext von Problemen und Konflikten am Arbeitsplatz dar. Darüber hinaus führt sie keine Qualitätsprüfungen in Einrichtungen der Pflege durch. Ungeachtete davon ist eine Pflegekammer keine gewerbliche Vertretung und nimmt keine Verwaltungsaufgaben auf wirtschaftlichen Gebieten wahr. " 

    "Eine Pflegekammer dient demnach nicht zum Selbstzweck der Berufsangehörigen, sondern der Sicherstellung einer angemessenen Pflege. Mittels einer Registrierung aller Pflegefachpersonen in einem Berufsregister ist es einer Pflegekammer möglich, notwendige Daten als Planungsgrundlage für Fachpersonenbedarf zu ermitteln. Durch ein solches Register können erste Schritte zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung in Berlin gemacht werden. "

    (Auszug aus dem Positionspapier)

Senatorin Dilek Kolat (Bild: Anke Großglaß) Bild-Quelle: www.berlin.de/sen/gpg/ueber-uns/leitung/senatorin/ (04/2017)

Dilek Kolat (SPD)

Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

 
 
 
Bericht aus -Die Schwester Der Pfleger- über das Treffen mit Kolat von der AG Nordost / Aussage Frau D. Korat SPD
 
 
 

(04-2017) Position zur Reformierung des Pflegeberufegesetzes

Eine Stellungnahme der BAG Junge Pflege, DBfK

Am 06.04.2017 hat sich die große Koalition auf einen Kompromiss in Bezug auf die Reformierung der Pflegeausbildung geeinigt. Dieser sieht vor, ab 2019 eine integrative Ausbildung einzuführen, in der die ersten zwei Jahre gemeinsam ausgelegt sind und eine Wahl zwischen einem generalistischen Berufsabschluss oder der Spezialisierung auf die Gesundheits- und Kinderkranken- bzw. Altenpflege im dritten Ausbildungsjahr stattfindet. 

Die BAG Junge Pflege äußert Kritik an dieser Kompromissfindung. Von der im Koalitionsvertrag beschlossenen vollkommen generalistischen Ausbildung hin zur jetzigen Reformierung des Berufes sind viele Forderungen und Wünsche der Berufsgruppe zur Förderung einer zukunftsorientierten Ausbildung auf der Strecke geblieben. Das Ziel der Attraktivitätssteigerung der Ausbildung sowie der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen pflegerischen Versorgung für künftige Generationen ist unserer Meinung nach nur fraglich mit in die Lösungsfindung eingeflossen. Zudem möchten wir noch einmal zu bedenken geben, wie der Prozess der Gesetzgebung ablief. Es brachten Akteure – auch außerhalb des pflegepolitischen Handlungs- und Wirkungsbereiches – ihre Meinung ein und trugen damit zum jetzigen Kompromiss bei.

Der Entschluss, die Ausbildung nach sechs Jahren zu evaluieren und dann zu entscheiden, ob die Ausbildung erneut umstrukturiert wird, bedeutet eine zeitliche Verzögerung der für uns so notwendigen Reform.

Außerdem befürchten wir, dass die geplante Attraktivitätssteigerung des altenpflegerischen Sektors ausbleibt, da die Auszubildenden mit einem generalistischen Abschluss ebenfalls in der Altenpflege arbeiten können, ihnen aber zusätzlich noch mehr Optionen für ihr zukünftiges Berufsfeld offen stehen. Warum sollte jemand im geplanten Modell also die Spezialisierung der Altenpflege wählen?

Abgesehen davon besteht die Gefahr, dass die Einarbeitung der nach dem neuen Entwurf ausgebildeten Pflegekräfte nicht den qualitativen Anforderungen entspricht, da durch die unterschiedlichen Qualifikationen und Berufsabschlüsse die Grenzen zwischen den jeweiligen spezifischen Kompetenzen verschwimmen. 

Dazu entsprechen die Spezialisierungsrichtungen nicht der EU-Anerkennungsnorm (DIR 2005/36/EG) und führen somit nicht zum erwünschten Ziel der internationalen Anschlussfähigkeit des deutschen Pflegeausbildungssystems.

In den vergangenen vier Jahren bemühten sich die verantwortlichen Politiker um eine Reform der Berufsausbildung – das Outcome entspricht nicht unseren Vorstellungen und bedarf neuer Evaluierungen und Anpassungen. Wir fordern von der kommenden Regierung, das Thema nicht ad acta zu legen und sich auf der begonnenen Reformierung auszuruhen, sondern die Notwendigkeit des Handels vor dem demografischen Wandel und der Personalnotstand zu sehen und dementsprechend zu agieren.

Für das bevorstehende Gesetzgebungsverfahren für die neue Ausbildungsordnung fordert die BAG Junge Pflege zur maximale Transparenz auf, um die weitere Planung aufmerksam verfolgen zu können und die Qualität der geplanten Reform sicherzustellen. 

Berlin, 23.04.2017

Schmetterling
free-picture: Grafik "Brandenburgertor" von clipartsfree.de (grafik-8206) (05/2017)
 
 
 
 

Ein Video des DBfK - Passend zum Thema ! 

 

(08-2015) Postkarte für Toleranz - "stop racism!

Im Rahmen des jährlichen Junge Pflege Vernetzungstreffen war es allen ein wichtiges Anliegen auf die brisante Thematik zu reagieren. 

Die gesammelte Junge Pflege positioniert sich gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung.

Diese Postkarte wurde von der BAG Junge Pflege veröffentlicht und konnte auch international, im Rahmen des ENSA AGM 2015 in London, von uns vertreten werden. 

"we don't care about race, we care about people"

"German nursing students say NO to racism!"

(28.04.2017) DBfK gegen Diskriminierung, Rassismus und Extremismus

Diskriminierung und extremes Gedankengut greifen in Deutschland um sich, scheinen in Teilen der Gesellschaft beinahe akzeptiert. In einem Positionspapier distanziert sich der DBfK ausdrücklich und beruft sich u.a. auf den ICN-Ethikkodex, dem die Angehörigen der Pflegeberufe verpflichtet sind.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat heute aus gegebenem Anlass ein Positionspapier gegen Diskriminierung, Rassismus und Extremismus veröffentlicht. 

„Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass extremes Gedankengut, Aggression und Gewalt in unserer Gesellschaft zunehmend Fuß fassen. Opfer sind vor allem vulnerable Personen und Gruppen, die in besonderem Maße unseren Schutz brauchen. Populisten greifen Unzufriedenheit und Gefühle von Ungerechtigkeit in der Bevölkerung auf und nutzen sie für eigene Zwecke. Mit Hassparolen und Scheinlösungen wird versucht, das demokratische Wertesystem auszuhöhlen, das unserer Verfassung zugrunde liegt. Als professionell Pflegende können wir dazu nicht schweigen, sondern distanzieren uns ausdrücklich von solchem Gedankengut. In unserem Beruf haben wir uns dem ICN-Ethikkodex verpflichtet und stehen – auch über den Berufsalltag hinaus - für Toleranz und Solidarität“, sagt DBfK-Präsidentin Christel Bienstein. „Pflegerisches Handeln und Extremismus in jeglicher Form sind unvereinbar!“

Hier kannst du  DBfK-Positionspapier

„gegen Diskriminierung, Rassismus und Extremismus 

abrufen.

Vernetzungstreffen 2015 in Nürnberg "No!" to racism
 

International aktiv


Von den Nachbarn lernen -  Ein Blick über den Tellerrand inspiriert: Wie wäre es, wenn über 90 Prozent aller Pflegeauszubildenden im Berufsverband organisiert sind? In Dänemark ist das bereits gelebte Wirklichkeit. Dort kümmert sich ein eigener Verband für Pflegestudierende um deren Belange, spricht im dänischen Parlament und stellt die beiden gewählten Vorsitzenden bei voller Bezahlung für ein Jahr von der Ausbildung frei. Ein Vergleich zeigt: Die Junge Pflege hat in Deutschland noch Entwicklungspotenzial. Internationaler Austausch setzt neue Maßstäbe.

Junge Ideen in der Pflege – Europaweit. Die European Nursing Student Association (ENSA) ist der europäische Dachverband aller Studierenden und Auszubildenden der Pflegeberufe. Das übergeordnete Ziel der ENSA ist es, europäische Pflegeschüler sowie Studierende und deren Vertreter zusammenzubringen. Auch von deutscher Seite wird schon seit mehreren Jahren mitgemischt. Was mit offenen Treffen zum Austausch von Ideen und Vorstellungen für die Pflege  begann, hat mittlerweile Hand und Fuß.  Seit 2015 ist ENSA ein eingetragener Verein in Brüssel. Die gemeinsame Arbeit aller europäischen Vertreter findet in einer jährlichen  Konferenz, dem Annual General Meeting (AGM), statt.  Hier bietet sich die Möglichkeit an konkreten Projekten zu arbeiten, den internationalen Weitblick zu schärfen, aber auch um Kontakte zu knüpfen. So können die unterschiedlichen Verbände voneinander lernen.

Logo ENSA

Interview mit Katharina

Hallo Katharina, was hast du mit der ENSA zu tun? 

Im Oktober 2016 bin ich für ein Jahr in den Vorstand von ENSA gewählt worden. Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, momentan mit Vertretern aus Holland, Norwegen, Schweden und Spanien. Der Vorstand wird von den versammelten Mitgliedern gewählt, die sich ein Mal im Jahr zu einer Hauptversammlung treffen.

Was genau macht die ENSA? 

ENSA (European Nursing Student Association) ist ein Verband von Studenten, die aus der Pflege stammen. Unser Ziel ist es Kontakte untereinander zu pflegen, die Ausbildungs-bedingungen und Strukturen einander anzugleichen und zu verbessern. Wir wollen auch das politische Selbstverständnis von Schülern und Studenten in der Pflege fördern, im Prinzip hat jeder die Möglichkeit mitzuwirken und seine Meinung zu äußern. So besteht mit dem Verband die Möglichkeit sich Ratschläge zu geben und einzuholen, als auch politische Positionen zu verfassen. In der jährlichen Hauptversammlung (AGM Annual General Meeting) wird hierzu fleißig diskutiert und ausgetauscht. Die unterschiedlichen Arbeits- und Ausbildungsbedingungen werden hierbei sehr offensichtlich.

Was bedeutet dies für uns hier in Deutschland? 

Auch wir haben somit einen leichteren Einblick in die Ausbildungs- und Verbandsstrukturen anderer Länder und können uns dabei ansehen, ob so manche Eigenschaften auch vorteilhaft für unser Ausbildungs-/Verbandsystem sind. Des Weiteren konnten wir die  Gelegenheit nutzen, um einen offenen Brief an mehrere deutsche Politiker, unter anderem auch Hermann Gröhe, im Namen von ENSA zu schreiben. Es ging hierbei um die Entscheidung zur Umsetzung des Pflegeberufegesetzes, das in der Regierung lange Zeit zur Debatte stand und welches von ENSA befürwortet wurde.

ENSA gab den Studenten und Mitgliedern des DBfK auch die Inspiration, einen Studentenverband mit ähnlichen Strukturen wie in Norwegen/ Frankreich oder Schweden zu initiieren. Wir sind momentan in den Vorbereitungen des Junge Pflege Forums, das voraussichtlich 2018 das erste Mal tagt. Das ist der Anfang, um eine dauerhafte Verbandsstruktur für Pflegestudenten und Schüler zu schaffen.

Welche Länder arbeiten mit?

In den monatlichen Skypemeetings beraten sich die Mitglieder des Vorstandes, also Spanien, Norwegen, Schweden und Holland. Für das jährliche Treffen werden alle Verbände der EU kontaktiert, um bei dem Treffen mitzuwirken. Letztes Jahr waren Vertreter aus folgenden Ländern dabei: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Holland, Island, Norwegen, Schweden und der Schweiz.

Dieses Jahr erwarten wir auch Teilnehmer aus Osteuropäischen Ländern.

Weißt du, ob Schüler bzw. Studenten eine Freistellung bekommen um diese wichtige Arbeit zu leisten? 

In manchen EU-Ländern sind die Studentenverbände so stark, dass sie es sich leisten können, Personen für die Verbandsarbeit freizustellen, in Norwegen zum Beispiel. Ihre Aufgabe ist es, die Stimme der Pflegestudenten zu vertreten. Dabei wird Ihr Einfluss sehr geschätzt, da sie eine hohe Zahl an Mitgliedern haben.



Katharina im Einsatz für die BAG Junge Pflege ENSA

Katharina

Ausbildung: Gesundheits- und Krankenpflegerin

Tätigkeit: Gesundheits- und Krankenpflegerin im Hospiz / Studium freie Kunst

Aktiv für die Junge Pflege:im RV Südost  und seit 2016 in der BAG, ENSA-Vorstandsmitglied

 

The European Nursing Student Association (ENSA) is an organised network for cooperation between national nursing student organisations or colleges of nursing in Europe. The purpose of ENSA is to bring together European nursing students and representatives from all countries across Europe.

We want to discuss both practical and theoretical parts of our education, look at the differences and similarities, give and receive advice, and help each other understand the world of nursing.

Picture - ENSA Board 2016

A new ENSA Board 2016-2017 has been elected! Please congratulate:

  • Julián Vadell Martínez, President of ENSA (Spain)
  • Joakim Stubberud, Vice President of ENSA (Norway)
  • Micky Kelderman, Board Member of ENSA (Netherlands)
  • Katharina Kiupel , Board Member of ENSA (Germany)
  • Olle Bescher, Board Member of ENSA (Sweden)

We are very happy to annouce that ENSA have made an Political position about the EU Directive 36/55. The next ENSA Annual General Meeting 2017 will be held in Brussels. For more information please follow us on facebook 

(ENSA Board October 2016)

old and new board

proud to be a nurse

ENSA AGM in Barcelona 2016
 
 

Sicherlich spannend, wie geht es dir persönlich mit der internationalen Arbeit?

Neben dem Studium und der Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement  bei ENSA natürlich auch ein zeiteinnehmender Faktor, der Nerven und Durchhaltevermögen fordert, allerdings bekomme ich dabei sehr viele Eindrücke und Ideen, die mich begeistern und animieren dabei zu sein. Es ist eine Herausforderung sich auf Englisch über pflegerische und politische Themen auszutauschen, jedoch sehe ich das auch als gutes Training mich aus meiner Komfortzone herauszubewegen. Die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern macht hauptsächlich deswegen so viel Spaß, weil wir ein ähnliches Interesse haben, mitzugestalten und mitzureden. Die Atmosphäre bei der Zusammenarbeit ist besonders bei der jährlichen Hauptversammlung sehr dynamisch und zielstrebig, gleichzeitig auch locker. Für den Großteil der Beteiligten ist es eine neue Erfahrung international zu arbeiten.

Persönlich ist während der Zeit, in der ich nun bei ENSA tätig bin, das politische Interesse in mir gewachsen. Am Anfang wirkte die Vorstellung, bei einem Europäischen Verband Vorstandsmitglied zu sein, als eine zu große Verantwortung, bei der ich mir gar nicht sicher war, ob ich ihr gewachsen bin. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass es eine angenehme Herausforderung ist mitzuwirken. Ich denke, dass viele Studenten oder Auszubildende Spaß daran hätten, mehr mitzuwirken und sich zu engagieren. Selbst wenn man sich gerade beim Einstieg nicht mit allem genau auskennt - die praktischen und persönlichen Erfahrungen in der Pflege und in der Ausbildung reichen schon aus, um seine Meinung zu äußern und Verbesserungsvorschläge einzubringen.

Welche Themen erarbeitet ihr in der ENSA bis zur nächsten Wahl? 

- EU Directive 55 – mit dem Fokus auf die EU-Richtlinien bezüglich der Ausbildung von Pflegekräften

- ERASMUS + Programm, um die Studienmöglichkeit im Ausland zu vereinfachen. Und Generell die Unterstützung von  Pflegestudenten/ Schülern in Vernetzungsarbeit und Verbänden

Was bedeute für uns die EU Direktive?

Die EU-Direktive, also die Richtlinie bezüglich der Ausbildung von Pflegekräften, steht in der Umsetzung für uns noch in weiter Ferne. Dänemark ist momentan Spitzenreiter was die Erfüllung dieser Vorgaben angeht. Doch da unser System noch auf der dreijährigen Ausbildung basiert, scheint es utopisch als Grundbedingung das Studium für Pflege einzuführen. In anderen Ländern ist es normal, dass die Alten-, Kinder-  und die Gesundheits- und Krankenpflege mit dem gleichen Grundstudium beginnt und dass sich die Studenten dann im Laufe des Studiums in eine Richtung spezialisieren. Auch der Einstieg ins Studium fordert in fast allen Ländern eine höhere Qualifizierung als hier in Deutschland.

 

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