Gemeinsam Pflege und Politik
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AG JUNGE PFLEGE

REGION SÜDOST

Junge Pflege Kongresse Südost

Mitteldeuschland,
28.11.2017

Ort: Ernst-Abbe Hochschule in Jena, 10 bis 15.45 Uhr

Carl-Zeiß-Promenade 2, 07745 Jena

Veranstaltungsflyer zum  Download

Hier geht's zur Online-Anmeldung

Programm

10 Uhr

Begrüßung

AG Junge Pflege

10:20 Uhr   

Aktuelles aus der Berufspolitik

Jana Kaden, Vorstandsmitglied DBfK Südost

10:45 Uhr

Wie's weitergeht … nach der Ausbildung

Einsteigen, ankommen, bleiben

Jens Birzer, Fachpfleger für Onkologie und Schmerzmanagement, Praxisanleiter, Palliative Care, Koordinator Aus-, Fort- und Weiterbildung, srh Wald-Klinikum Gera

11:30 Uhr           

Pause


12:15 Uhr           

Beweg dich! Pflege in Bewegung


12:30 Uhr           

Wie's weitergeht trotz Schmerzen –

Multimodale Schmerztherapie

Romy Zeller, B.Sc.ANP, Algesiologische Schmerzassistentin, Helios Klinik Schkeudiz, AG Junge Pflege

13:15 Uhr    

Wenn nichts mehr geht … –

Palliativ Care als Chance

Sanny Müller, Gesundheits- und Krankenpfleger Helios Schkeuditz, Palliativteam, AG Junge Pflege

14:00 Uhr           

Pause


14:30 Uhr           

Live act: Meridian lost


15:00 Uhr           

Wie's weitergeht –

Selbstpflege – Grenzen setzen – Wege öffnen!

Kirsten Thon, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Schwerpunkt Psychohygiene, Systemische Therapie

15:45                                   

Ausklang

Anfahrt

Detaillierte Anfahrtsbeschreibung: Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Informationen für Aussteller

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen, kommen Sie mit Auszubildenden  ins Gespräch, lernen Sie  die zukünftigen Berufseinsteiger und deren beruflichen Interessen kennen! Wir würde uns freuen, Sie als Aussteller begrüßen zu dürfen!

Detaillierte Ausstellerinformation

Ausstelleranmeldung

Veranstalter

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe

DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.
Edelsbergstraße 6
80686 München
Tel. (089) 179970-0
suedost@dbfk.de

Bayern, 5.12.2017
10 bis 16 Uhr

Ort: Heinrich-Lades-Halle in Erlangen

Rathausplatz 1, 91052 Erlangen

Veranstaltungsflyer zum  Download

Hier geht's zur Online-Anmeldung

Programm

10 Uhr

Begrüßung

AG Junge Pflege

10.15 Uhr

Aktuelle Berufspolitik

Prof. Christel Bienstein
Präsidentin des DBfK Bundesverbands

11 Uhr

„Heute besuche ich meine Mutter“

Menschen mit Demenz verstehen und begleiten

Dipl-Psych. Dr. rer. nat. Corinne Reichhart, Stationspsychologin,
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg

11.45 Uhr

Pause mit Ausstellung und Workshops


12.45 Uhr

Beweg` Dich – 

Pflege in Bewegung

Partner/innen Kinaesthetics Deutschland
Regionalgruppe Nürnberg

13.00 Uhr

Hier sterben Sie richtig!

Pflege von Menschen am Lebensende

Rainer Teufel, Gesundheits- und Pflegewissenschaftler (M. Sc.), Gesundheits- und Pflegepädagoge (B. A.), Gesundheits- und Krankenpfleger

13.45 Uhr

Leidenschaft für das Mögliche

Ein Leben für die Pflege – Spurensuche

Sr. Liliane Juchli, Kloster Ingenbohl

14.15 Uhr

Kaffeepause


14.45 Uhr

Examen geschafft!

Wie geht´s weiter und wie bewerbe ich mich richtig?

Philipp Reiß, Bildungsreferent DBfK Südost e.V.

15.30 Uhr

CareSlam -

Weil wir der Pflege eine Stimme geben

Sabrina Maar
Altenpflege-Azubi

16.00 Uhr

Ausklang

Anfahrt

Vom Hauptbahnhof aus sind es nur ca. 10 Gehminuten: den Bahnhofplatz überqueren und dann der Beschilderung Touristinformation/Kongresszentrum/Rathaus folgen

Detaillierte Anfahrtsbeschreibung:  Heinrich-Lades-Halle Erlangen

Informationen für Aussteller

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen, kommen Sie mit Auszubildenden und Studierenden  ins Gespräch, lernen Sie  die zukünftigen Berufseinsteiger und deren beruflichen Interessen kennen! Wir würde uns freuen, Sie als Aussteller begrüßen zu dürfen!

Detaillierte Ausstellerinformation

Ausstelleranmeldung

Veranstalter

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe

DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.
Edelsbergstraße 6
80686 München
Tel. (089) 179970-0
suedost@dbfk.de

 

Aktuelle Kongress-Nachrichten

+++ Erstmals Mini-Workshops beim Erlanger Kongress +++

Beim Junge Pflege Kongress 2017 in Erlangen bekommt der Ausstellerbereich ein noch größeres Gewicht. Neben Unternehmen, die sich präsentieren werden, können die Teilnehmer/innen sich an verschiedenen Ständen zu pflegepraktischen Themen informieren und den Referenten/innen über die Schultern schauen.

Zum Beispiel diese:

Das hält dicht! Alles, was ihr über Wundversorgung wissen müsst

Gute Düfte! Warum Aromapflege ziemlich im Kommen ist

Erste Hilfe! Was über Leben und Tod entscheidet

Das fühlt sich gut an! Kinaesthetik bewegt die Pflege

+++ Highlights aus dem Kongressprogramm: Schwester Liliane Juchli zu Gast +++

Besonderes Highlight ist die Teilnahme der Pflege-Ikone Sr. Liliane Juchli. Die Schweizer Ordensschwester hat in den vergangenen Jahrzehnten die Pflege im deutschsprachigen Raum geprägt und maßgeblich weiterentwickelt. Sie liest in Erlangen aus ihrem Buch vor und nennt ihr Referat "Leidenschaft für das Mögliche - Ein Leben für die Pflege - Spurensuche".

+++ "So kann´s weitergehen" ... sehen wir uns? +++

Liebe junge Pflegende,

…am Ende der Ausbildung hat man einen kleinen Einblick in die Pflege bekommen. Aber Pflege kann auch anders als den Krankenhausalltag. Palliativ Care, multimodales Schmerzmanagement oder Berufspolitik - Pflege bietet für jeden das Richtige. Wir von der AG Junge Pflege Mitteldeutschland wollen Euch auf dem Junge Pflege Kongress in Jena am 28. November 2017 zeigen, was das Berufsbild Pflege für Chancen bereithält. Neben spannenden und informativen Vorträgen könnt Ihr Euch auf Meridian Lost (Liveband), interessante Aussteller sowie das Glücksrad freuen.

Also sagt euren Freunden/innen und Kollegen/innen Bescheid und wir sehen uns dann in Jena!

AG Mitteldeutschland


AG Junge Pflege Mitteldeutschland

+++ Highlights aus dem Kongressprogramm: Interview zum Thema "Hier sterben Sie richtig! Pflege von Menschen am Lebensende" +++

„Wir brauchen feine Antennen“

Wie wir als Pflegende Menschen am Lebensende unterstützen können

 Sterben gehört zum Leben und auch zum beruflichen Pflegealltag. Doch oft kommt es unverhofft und die Unsicherheit ist groß: Was braucht der sterbende Mensch und wie kann ich ihm jetzt helfen? Wir machen es beim Junge-Pflege-Kongress am 5. 12. 2017 in Erlangen zum Thema, weil es bereits für Berufseinsteiger ein großes Thema ist. Kann man denn auch falsch sterben? Das fragen wir den Referenten Rainer Teufel, der seinem Vortrag den zunächst irritierenden Titel „Hier sterben Sie richtig!“ gegeben hat. Der Pflegepädagoge und Pflegewissenschaftler arbeitet auf der Palliativstation des Klinikums Ingolstadt und ist als pädagogischer Mitarbeiter für die Hospiz Akademie tätig.

Der Titel Ihres Vortrags heißt: „Hier sterben Sie richtig!“ Kann man auch falsch sterben?

Rainer Teufel: Gute Frage. Ich denke, dass wir Menschen immer alles richtig machen wollen. Und gerade bei so einem Vortrag möchte man ja hören, wie es richtig geht. Das Problem beim Sterben ist, dass wir uns als Menschen ins Ungewisse begeben müssen und häufig die Kontrolle darüber verlieren, was passiert. Das löst viele Ängste aus. Auch bei den Pflegenden, die sich häufig unsicher sind, wie sie sich Sterbenden gegenüber „richtig“ verhalten. Meine Empfehlung: Sterben ist so individuell wie das Leben eines jeden Menschen. Deshalb brauchen wir als Begleiter am Lebensende feine Antennen, um erfassen zu können, was der sterbende Mensch von uns braucht. Und immer wieder werden wir als Pflegende mit der eigenen Hilflosigkeit konfrontiert.

 Was tue ich (im Pflegealltag) gegen die eigene Hilflosigkeit?

Teufel: In meiner Studie zu kommunikativern Kompetenzen in der Palliative Care wurde mir bewusst, wie wichtig das Reflektieren für Pflegende ist. Deshalb empfehle ich, im übertragenen Sinne, immer einen Spiegel in der Praxis dabei zu haben. Der hilft mir darüber nachzudenken, was macht diese Hilflosigkeit mit mir? Häufig führt sie nämlich zu einer Unzufriedenheit mit meiner Leistung. Oder die Hilflosigkeit sucht sich ein Ventil in Konflikten im Team. Der Leitspruch „Es ist einfach gut, dass wir da sind“, ist für uns Pflegende, die helfen wollen, häufig zu wenig. Aber das ist genau das, was am Wichtigsten für Menschen in Krisen ist, dass man sie in ihrer Not nicht alleine lässt.

 Was sage ich, wenn mich jemand fragt, wie lange er noch zu leben hat und was danach kommt?

Teufel: Häufig kommt diese Frage ja  von den Angehörigen. Der Mensch sucht auch hier nach Sicherheit. Er weiß, dass ich darauf keine Antwort habe. Auch wenn ich Teufel heiße, habe ich keine Verbindung zu Himmel oder Hölle ;-) Deshalb sollte man sich als Begleiter davon lösen, eine Antwort zu geben. Ich reagiere meist mit einer Gegenfrage: „Was haben Sie denn für einen Eindruck, wie lange es noch geht?“ Oder „Was ist Ihnen wichtig, was möchten Sie noch erleben oder was wollen Sie noch erledigen?“. Die Frage, was danach kommt, beschäftigt denke ich viele Patienten, denen ich auf der Palliativstation begegne, wird mir gegenüber aber selten geäußert. Ich empfehle jedem Pflegenden, sich selbst Gedanken zu machen, was er für eine Vorstellung hat, was danach kommt. Das verschafft Sicherheit, wenn man mit dieser Frage konfrontiert wird. Letztendlich geht es aber auch hier darum, die Unsicherheit zu teilen.

 Wie gehe ich mit der eigenen Betroffenheit um?

Teufel: Das Thema Tod und Sterben begegnet uns als Pflegende ja nicht nur im beruflichen Kontext. Jeder hat seine Erfahrungen im privaten Bereich. Mehr oder weniger. Deshalb ist es wichtig, dass man sich seiner eigenen Trauer stellt. Das hilft, dass sich Erfahrungen aus dem privaten Bereich nicht auf den beruflichen Bereich übertragen und ich bei der Sterbebegleitung einer Patientin nicht gedanklich am Sterbebett meiner Oma lande. Also ist auch hier ein Spiegel hilfreich. Das Ziel ist, einen Regenmantel als Schutz für sich zu entwickeln: Mich berühren lassen, ohne „nass“ zu werden. Das ist häufig ein schmaler Grat, zwischen Nähe und Distanz. Und immer eine Herausforderung, den Schalter zum Abschalten zu finden. Das ist Arbeit, die man mit Entspannungstechniken unterstützen kann. Mir helfen Yoga und Meditation. Da muss jeder für sich etwas Passendes finden, um selbst gesund zu bleiben.

 

Junge Pflege Kongresse 2016 - Rückblende

Rückblende in Bildern auf zwei erfolgreiche Veranstaltungen in Garching bei München und Jena

 
 

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