Gemeinsam Pflege und Politik
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AG JUNGE PFLEGE

REGION SÜDOST

Montag, 27.11.2017

"Mehr Zeit zum Lernen und eine bessere Anleitung in der Praxis"

Auszubildende aus Bayern und Mitteldeutschland treffen sich zu den Junge-Pflege-Kongressen in Jena und Erlangen

„So kann´s weitergehen“: Unter diesem Motto kommen Auszubildende der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege am 28. November in Jena und am 5. Dezember in Erlangen zusammen. Die Junge-Pflege-Kongresse des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe  (DBfK) sind Diskussionsforum für aktuelle Themen; Referate aus den Bereichen Ausbildung und Pflegepraxis runden den Tag ab. Auch Aussteller und künftige Arbeitgeber präsentieren sich den angehenden Pflegefachpersonen.
Die Auszubildenden suchen dabei Antworten und Lösungen auf Fragen und Probleme des Pflegealltags: Großes Dilemma im Bereich der professionellen Pflege ist nach wie vor der eklatante Personalengpass. Teilweise werden mittlerweile ganze Stationen geschlossen, weil Personal fehlt. Leidtragende sind oftmals die Patienten/innen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind, oftmals aber auch die Auszubildenden, die Fachkräfte ersetzen müssen. „Hier wollen wir einen Riegel vorschieben. Es kann nicht sein, dass Auszubildende den Betrieb aufrechterhalten und wie selbstverständlich im Dienstplan eingerechnet werden. Wir als Berufsverband setzen uns für eine qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung der Bevölkerung ein. Auszubildende brauchen in ihrer Ausbildung mehr Zeit zum Lernen und eine bessere Anleitung in der Praxis“, sagt Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK Südost e.V. Verbesserungen sind indes in Sicht: Die Praxisanleitung wird mit der anstehenden Reform der Pflegeausbildung für alle Bereiche verbindlich festgelegt. Das Gesetz bietet viele Ansätze den Beruf noch attraktiver zu machen. Zukünftig werden Pflegefachpersonen generalistisch ausgebildet und damit fit für die Pflege im Krankenhaus oder der ambulanten und stationären Versorgung.
„Weil die Zahl der Pflegebedürftigen in den kommenden Jahren rasant ansteigen wird, wir aber gemessen an der Prognose nicht genug Nachwuchs ausbilden, müssen wir weitere Anstrengungen unternehmen, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen“, so Dr. Biederbeck. Schon jetzt ist der Fachkräftemangel dramatisch. Laut Bertelsmann-Stiftung fehlen bis 2030 500 000 Pflegefachpersonen. Und weiter: Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Pflege müssen deutlich verbessert werden und Förderprogramme in Milliardenhöhe aufgelegt werden. Die Pflege darf nicht länger mit Brosamen abgespeist werden.“


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